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Smart in die Zukunft – neue Stromzähler

Der alte Ferraris-Stromzähler hat jahrzehntelang treue Dienste geleistet. Abgelöst wird er jetzt von einem intelligenten Nachfolger – dem Smart Meter. Dazu sind die Netzbetreiber bundesgesetzlich verpflichtet worden.

Damit ist die jährliche Stromablesung bald vorbei. Ab Ende 2017 kommt die neue Generation der intelligenten Zähler in die steirischen Haushalte. Der Stromverbrauch wird dadurch für Kunden transparent und es wird sogar eine tägliche Zwischenabrechnung ermöglicht. Stromkunden können im Web selbst mitverfolgen, wieviel Energie sie brauchen – und aktiv gegensteuern: Damit sind Smart Meter wichtige Mosaiksteine in Sachen Stromsparen.

Die Umstellung funktioniert unkompliziert und schnell, die Umrüstung dauert nicht länger als 20 Minuten. Österreichweit haben bereits über 300.000 Haushalte diese neue Zählergeneration installiert, ohne Probleme. Wichtig: Die Sicherheit der Daten ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

https://www.e-netze.at/Strom/Smartmeter/

Neben der Sorge wegen höherer Strompreise haben Konsumenten vor allem die Befürchtung, andere könnten einen genauen Einblick in ihren Tagesablauf bekommen – wann sie schlafen gehen, aufstehen oder auch wie lange sie abends fernsehen.

Laut Datenschützern durchaus zu Recht, denn die digitalen Zählgeräte zeichnen den Energieverbrauch eines Haushalts im 15-Minuten-Takt auf und spiegeln damit das Privatleben innerhalb der eigenen vier Wände wider. Die Werte werden täglich über Datenleitungen oder Funksignale an den Netzbetreiber weitergeleitet. „Diese Systeme ermöglichen Hackern, ein ganzes Gebiet unter ihre Kontrolle zu bringen“, sagt Georg Markus Kainz, Leiter von „quintessenz“, „Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte im Informationszeitalter“. Er halte nichts von Schwarzmalerei über Blackouts, „aber wir erschaffen gerade die Möglichkeit dafür“.

Eine weitere Sorge betrifft die Möglichkeit, den Strom von der Ferne ein- und ausschalten zu können. Kainz: „Wir leben in einer Zeit, in der es immer schwieriger wird, Menschen persönlich anzusprechen. Anstatt sich an den Techniker wenden zu können, der ins Haus kommt, ist man einem anonymen System ausgesetzt.“ Für Fragen stünden nur Hotlines zur Verfügung.

Ein weiteres Szenario ist ein Strompreis, der sich wie beim Benzin nach dem Verbrauch richtet. Je höher, desto teurer – zum Beispiel in der Früh, mittags und abends, während er untertags und nachts, wenn die Bewohner außer Haus sind oder schlafen, günstiger wird.

Wie kann man sich abmelden? Laut dem Tiroler Netzbetreiber Tinetz werden betroffene Kunden rund vier Wochen vor dem geplanten Einbaumonat schriftlich über den Tausch informiert. Danach besteht die Möglichkeit, sich mündlich oder schriftlich gegen eine Messung durch einen intelligenten Zähler auszusprechen. In diesem Fall wird ein digitaler Standardzähler mit jährlicher Verbrauchsübertragung eingebaut.

Ist es möglich, das alte Gerät zu behalten? Es ist nicht möglich, sich grundsätzlich gegen den Einbau der neuen digitalen Stromzähler auszusprechen, nur gegen die Funktionen des Smart Meters, also die Speicherung der 15-Minuten-Werte und deren Übertragung.

Warum wird der Einbau immer wieder verschoben? Interne Tests ergaben laut Tinetz, dass die bisher angebotenen Messgeräte „aus Gründen der Sicherheit und Austauschbarkeit“ nicht den Anforderungen entsprechen. Es werde aber sehr viel Wert auf die Anschaffung eines Messsystems gelegt, das den aktuellen Sicherheitsanforderungen entspricht. Die Geräte müssen außerdem leistungsfähig sein, damit Updates möglich sind.

Was sind die Vorteile? Das Smart Meter soll primär dabei helfen, Strom zu sparen. Der Energieverbrauch ist transparent bis zu 36 Monate zurück online und 60 Tage direkt am Zähler verfügbar.

http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/13901986-91/schwierige-umstellung-smart-meter-beschäftigen-mieter.csp

Ein Kommentar zu Smart in die Zukunft – neue Stromzähler

  1. „Eine weitere Sorge betrifft die Möglichkeit, den Strom von der Ferne ein- und ausschalten zu können.“

    Also diese Sorge haben die Ulmgassler sicher nicht!! Die haben sich ja auch freiwillig in die Abhängigkeit, dass die Heizung aus der Ferne abgeschaltet wird, begeben. Sauberer, billiger ist die Ulmgasse-Graz deshalb nicht geworden, aber kälter, außerdem hat Mann/Frau sich damit einem Anbieter ausgeliefert, der jederzeit Preise und Wärme diktieren kann!! Sollte jemand das Gegenteil behaupten, bitte einfach belegen, ich warte darauf!!

    Eine zukünftige Lösung – die Gewinnung der Wärme über Solarenergie in Verbindung mit der bestehenden Heizanlage -, welche ich bereits mit Solar Graz besprochen hatte, ist ebenso mit Eintritt der Kärntner HV verschwunden wie viele andere sinnvolle und zukunftssichere Veränderungen. Sorry, liebe Ulmgasse, jetzt musst du damit leben und schauen, wie du in der Zukunft zurecht kommst!!

    P.S.: Ich verbringe rund 6 Monate in einem Haus (200m²), wo ich seit 25 Jahren mit bester Zufriedenheit sämtliches Warmwasser durch Sonnenenergie erhalte, auch bei bewölktem Himmel bringt mir meine Anlage soviel Energie, dass ich nur selten mit Strom unterstützend eingreifen muss, also ich spreche aus Erfahrung diesbezüglich!

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