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Geteilter Luxus, effiziente Flächen und mehr Service

Das Nutzen von Gemeinschaftseinrichtungen war in den Köpfen lange Zeit etwas, was nicht unbedingt in Zusammenhang mit Luxusimmobilien gebracht wurde. In Zeiten, in denen es gar nicht groß, teuer und edel genug sein konnte, fanden sich in den 250-plus-Quadratmeter-Wohnungen in Wiens Nobelbezirken nicht nur entsprechende Repräsentationsräume, sondern auch das eigene Fitnessstudio und der Ruheraum ausschließlich hinter den eigenen Türen, geteilt wurde bestenfalls mit Familienangehörigen.

Inzwischen ist das Denken der Millennials, dass man nicht unbedingt alles auch besitzen muss, um es zu nutzen, auch in diesem Segment angekommen und hat einen Trend zu mehr Gemeinschaftsflächen auf hohem Niveau geschaffen. .. Dazu gehören beispielsweise Gemeinschaftsanlagen wie Fitness- und die dazu gehörigen Ruheräume, so sie denn wirklich etwas können. … Aber auch mit ausgefallenen Angeboten wie beispielsweise einem „Doggy-Washroom“ im Keller versucht sich mancher Entwickler, von der Konkurrenz abzusetzen. Außerdem seien zubuchbare Angebote wie eine Bar, Lounge oder ein kleines Kino, das für Privatvorstellungen gemietet werden kann, beliebt, berichtet die Expertin.

Verwaltet werden solche Flächen je nach Konzept über ein Online-Tool, einen der neuerdings häufiger angebotenen Concierges oder Doormen oder über die gute alte Hausverwaltung. Letztere müssen in entsprechend luxuriösen Wohnanlagen einen immer größeren Aufwand betreiben, um die anspruchsvolle Klientel zufriedenzustellen. Denn ein eigener Concierge rechnet sich meist nur dann, wenn viele kleine Einheiten in einem Haus sind, da die Kosten pro Quadratmeter über die Betriebskosten abgerechnet werden. Je nach Verfügbarkeit des dienstbaren Geistes, der sich je nach Vertrag von der Paketannahme über die Verwaltung der Zusatzräume bis hin zur Organisation von Umzugsunternehmen kümmert, kommen hier ein bis zwei zusätzliche Euro Betriebskosten pro Quadratmeter zusammen. Was sich auch im High-End-Segment eher jemand leisten möchte, der eine 60-Quadratmeter-Wohnung besitzt als jener, der in einem 300 Quadratmeter großen Penthouse residiert.

Wobei die Nachfrage nach kleinen, luxuriösen Wohnungen weiter anhält. „Der Trend zu Singlehaushalten und die Nachfrage nach Zwei- bis Dreizimmerwohnungen ist ungebrochen groß“, erklärt Elisabeth Rohr, Inhaberin von Rohr Real Estate. Gesucht werden diese unter anderem von Käufern, die nicht nur in Wien, sondern auch an anderen Orten der Welt Immobilien unterhalten. „Der vermögende Westösterreicher, der in Wien eine Zweizimmerwohnung mit 100 Quadratmetern sucht, um mit seiner Frau in die Oper zu gehen, sucht auch Luxus“, so Bauernfeind.

http://diepresse.com/home/meingeld/immobilien/5161038/Geteilter-Luxus-effiziente-Flaechen-und-mehr-Service

Klingt a bissi nach Ulmgasse… viele Einheiten, 2 eigene Concierges, Kosten pro m² Wohnfläche derzeit noch knapp unter 1 Euro sowie unrentable Saunen…

Ein Kommentar zu Geteilter Luxus, effiziente Flächen und mehr Service

  1. Die Hausbesorger oder wie Ihr sie auch nennen möchtet werden schon wie Raumfahrt Techniker entlohnt. ABER deren Lohn wird noch von diesem übertroffen: https://www.welt.de/reise/article3019060/Hamilton-Island-Paradies-sucht-einen-Hausmeister.html hoffentlich kündigen eure jetzt nicht…..!!
    Das Anforderungsprofil würden sie haben!!

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