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Kein Warmwasser?

Bildquelle: https://wulfestieg.blog/20171028_155639/

Wahrscheinlich sehen alle verzinkten Stahlrohre nach 30 Jahren so aus… Kein Warmwasser mehr und hohe Keimbelastung…

Sehr interessanter Blog eines Fachmanns zu den Themen:

Thermostate

Lüften

Heizkessel

Legionellen

Energieverluste

Überströmungen in Heizungsanlagen

Heizungspumpen

Problemrohre

u. a. m.

https://wulfestieg.blog/
Die Funktion von Zirkulationssystemen kann aus verschiedenen Gründen Störungen aufweisen, die nicht immer ganz einfach zu diagnostizieren sind:

  • Eine Zirkulationspumpe oder die zugehörige Steuerung kann ausfallen, so dass die Pumpe nicht oder nicht zu den gewünschten Zeiten läuft. Häufiger dürfte allerdings die Ursache sein, dass eine Steuerung (evtl. nur deren Uhr) falsch eingestellt ist.
  • Die Zirkulationspumpe muss mit einem geeigneten Rückschlagventil ausgestattet sein. Dieses soll verhindern, dass bei der Entnahme von Warmwasser (insbesondere in den Stillstandszeiten der Pumpe) kaltes Wasser über die Zirkulationsleitung dem Warmwasser beigemischt wird. (Eine Kreiselpumpe kann sogar beschädigt werden, wenn im ausgeschalteten Zustand ein Wasserdurchfluss erzwungen wird.) Nun kann ein solches Rückschlagventil aber defekt sein oder auch durch Fremdkörper (etwa kleine Rostteilchen aus den Leitungen) funktionsuntüchtig gemacht werden (vor allem bei alten Leitungssystemen z. B. mit verzinkten Rohren, die Korrosion aufweisen). Eine mögliche Folge davon ist, dass dem heißen Wasser dann lauwarmes Wasser beigemischt wird, welches in der falschen Richtung durch die Rückleitung fließt. In anderen Fällen verursacht das Rückschlagventil einen großen Druckverlust, bremst also die Zirkulation zu stark.
  • Eine defekte (oder durch Rostteilchen beeinträchtigte) Mischarmatur kann eine Verbindung zwischen Kalt- und Warmwasserleitungen schaffen. Dies kann zur Folge haben, dass die Zirkulationspumpe Wasser auf ungewollten Wegen fördert: über die Warmwasserleitung nach oben, dann durch die defekte Armatur in die Kaltwasserleitung und von dort aus zurück zum Heizkeller. Eine der Folgen ist, dass man dann kurzzeitig warmes Wasser selbst aus dem Kaltwasserhahn bekommt (was sonst nie passieren sollte). Außerdem kann kaltes Wasser ungewollt dem Warmwasser beigemischt werden (selbst bei Entnahme an anderen Stellen), sodass die gewünschte Wassertemperatur am Hahnen nicht mehr erreicht wird. Man sollte darauf reagieren, indem man den Defekt lokalisiert und behebt und nicht einfach die Warmwassertemperatur noch höher einstellt.
  • Wenn die Warmwasserbereitung über einen Durchlauferhitzer erfolgt, funktioniert der Zirkulationsbetrieb nur, wenn die Zirkulationspumpe einen ausreichend starken Durchfluss erzeugt. Sonst springt nämlich der Durchlauferhitzer gar nicht erst an, und es wird nur kaltes Wasser umgepumpt. Dieses Problem kann auch entstehen, wenn durch eine defekte Armatur das Wasser auf ungewollten Wegen zirkulieren kann (siehe oben).

Einige dieser Störungen können häufiger auftreten, wenn viele Rost- oder Kalkteilchen im Leitungssystem zirkulieren. Sie können dann auch nach Behebung des Problems am jeweiligen Ort (z. B. in einem Rückschlagventil) bald wieder kommen. Man beachte, dass Komponenten wie Rückschlagventile je nach Bauart sehr unterschiedlich empfindlich auf solche Verschmutzungen reagieren können.
https://www.energie-lexikon.info/warmwasser_zirkulationssystem.html

Vor der Installallation bzw. vor der Inbetriebnahme der Zirkulationspumpe muss die Trinkwasseranlage (Kalt-, Warm- und Zirkulationleitung) gespült und die Zirkulationsleitungen zusätzlich entlüftet werden. Dadurch werden Rotorschäden durch Montagerückstände bzw. Verschmutzungen und/oder Lagerschäden durch einen Trockenlauf vermieden.

Eine Entlüftung der Zirkulationsleitung durch das Öffnen einer Zapfarmatur und der Verschraubung an der Pumpe reicht nicht aus, um die Leitung luftfrei zu bekommen, weil die Strömung durch das eingebaute geschlossene Rückschlagventil zum Stillstand kommt. Die Kalt- und Warmwasserleitungen werden durch die hohe Strömungsgeschwindigkeit luftfrei gehalten. Da aber in einer richtig abgeglichenen Zirkulationsleitung die Strömungsgeschwindigkeit sehr gering ist, werden sich an vielen Stellen (Rohrwandungen, Rohrbögen, Armaturen) Luftpolster bilden. Diese können dann später in die Pumpe kommen und dort zum Trockenlauf führen.

Zum Entlüften der Zirkulationspumpen mit Kugelmotor gibt es einen Entlüftungsflansch, der statt des Motors auf das Pumpengehäuse aufgeschraubt wird. Nachdem ein Ablaufschlauch auf den Schlauchstutzen aufgesteckt wurde, kann durch Öffnen des der Absperr- bzw. Wartungsarmatur die Zirkulationsanlage durch eine hohe Strömungsgeschwindigkeit entlüftet werden. Die Luft, die sich nach Aufschrauben des Motors noch im Pumpengehäuse befindet, wird nach dem Einschalten der ZL-Pumpe relativ schnell abgebaut. In Anlagen, die ZL-Pumpen mit Laufrad haben, muss ein Spülstutzen vorgesehen werden.

Zirkulationssysteme mit mehreren Einzelsträngen müssen strangweise entlüftet werden. Hierbei sind die eingebauten Strangregulierventile zu schließen. Bei dem Einsatz von thermostatischen Stranregulierventilen muss das System im kalten Zustand entlüftet werden

https://www.haustechnikdialog.de/SHKwissen/2055/Zirkulationspumpe

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