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Pflichten eines Verwalters

Bauliche und finanzielle Verwaltung

Der Verwalter muss für die ordnungsgemäße Erhaltung und Betreuung der Liegenschaft sorgen. Im Bereich des Wohnungseigentums ist er ohne gesonderten Beschluss der Eigentümergemeinschaft zur Abwicklung von Angelegenheiten der ordentlichen Verwaltung berechtigt und verpflichtet, Angelegenheiten der außerordentlichen Verwaltung darf er nur aufgrund eines Mehrheitsbeschlusses der Wohnungseigentümer durchführen. Der Verwalter muss die Zahlungstermine aller laufenden Zahlungen der Wohnungseigentümer und Mieter wie Vorauszahlungen, Miete etc. überwachen und bei nicht fristgerechter Zahlung diese einmahnen.

Vorausschau legen

Der Hausverwalter muss den Wohnungseigentümern bis spätestens zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode – in der Regel also bis zum 31. Dezember – eine Vorausschau legen. Darin sind die in absehbarer Zeit notwendigen Erhaltungsarbeiten bekanntzugeben, die über die laufenden Instandhaltungen hinausgehen. Außerdem sollten auch die geplanten Verbesserungsarbeiten angeführt werden, die erforderlichen Beiträge zur Rücklage sowie die sonst vorhersehbaren Aufwendungen, vor allem die Bewirtschaftungskosten und die sich daraus ergebenden Vorauszahlungen. Der Zweck der Vorausschau ist, die Wohnungseigentümer über die zu erwartenden Aufwendungen des nächsten Jahres zu informieren – vor allem wie es um die Erhaltung des Gebäudes, aber auch um die Betriebskosten steht. Sie soll damit auch eine Entscheidungshilfe für eventuelle Beschlüsse aller Wohnungseigentümer sein. Die Vorausschau ist im Hauses so anzubringen, dass sie für alle Wohnungseigentümer deutlich sichtbar ist – bei mehreren Häusern oder mehreren Stiegenhäusern entsprechend öfter. Auch muss die Vorausschau an das Wohnungseigentumsobjekt oder an eine andere bekanntgegebene inländische Zustellanschrift zugesendet werden.

Klar und übersichtlich

Die Vorausschau muss klar und übersichtlich gestaltet sein. Generell muss ein durchschnittlicher Wohnungseigentümer in der Lage sein, sich einen Überblick über Art und Umfang der im kommenden Jahr voraussichtlich anfallenden Bewirtschaftungskosten zu verschaffen. Inwieweit eine Vorausschau den Verwalter bei seinen Arbeiten im nächsten Jahr bindet, wird im Wohnungseigentumsgesetz nicht eindeutig beantwortet. Klar ist, dass eine unwidersprochen gebliebene Vorausschau noch nicht automatisch die Zustimmung der Eigentümer bedeutet.

http://www.vn.at/immo/2017/01/12/die-pflichten-eines-verwalters.vn

 

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