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Immobilienmarkt 2017

Der RE/MAX-Immobilien-Zukunfts-Index sagt in Österreich für 2017 ein leicht steigendes Immobilienangebot, eine deutlich steigende Nachfrage und in Summe steigende Preise voraus…

Im oberen Preissegment sinkt die Immobilien-Nachfrage um -2,2%, das Angebot steigt leicht mit +1,6% und der Immobilien-Preis sinkt um -0,4%. ..

Im mittleren Preissegment steigt die Immobilien-Nachfrage mit +4,0% …

Das Immobilienangebot im Mittelpreis-Segment steigt um +2,4% … Die Preise im mittleren Segment werden um +3,4% anziehen. ..

Im unteren Immobilien-Preissegment zieht die Nachfrage massiv um +9,0% an. .. Das Angebot im unteren Segment soll jedoch nur um +0,8% steigen…

Die Preiserwartungen liegen angesichts des Nachfrage-Schubs bei +5,1% …

„Der Markt für hochwertige Immobilien wird 2017 – sofern es sich nicht um ausgesprochene Luxusimmobilien handelt – leichter zu bearbeiten sein als noch 2016, jedoch weiterhin herausfordernd bleiben. Hingegen ist im unteren Immobilien-Preissegment viel mehr Nachfrage, aber unvermindert viel zu wenig Angebot vorhanden. Daher werden genau in diesem Bereich weiterhin die Preise signifikant anziehen, mit allen möglichen sozialen Konsequenzen“, folgert Nenning.

Mietwohnungen am Stadtrand bleiben interessant. Sie werden um +2,6% geringfügig stärker nachgefragt als 2016. Auch das Angebot an Mietwohnungen wächst am Stadtrand um +2,3% und damit soll der Mietzins für frei zu vereinbarende Mieten dort moderat um +0,9% steigen.

Für Eigentumswohnungen am Stadtrand wird mehr Nachfrage im Umfang von +2,5% erwartet. Das Wohnungsangebot für Eigentum wächst 2017 am Stadtrand um +2,0%, der Preis für Eigentumswohnungen soll um +2,6% anziehen. ..

„Wer die Mehrjahresvergleiche übereinanderlegt sieht, dass Wohnungen am Stadtrand und in Landgemeinden zunehmend an Attraktivität gewinnen. Die hohen Preise in den Innenstädten, die Verbesserungen im öffentlichen Verkehr und manch verbesserte Anbindung an das hochrangige Straßennetz zeigen hier Wirkung“, meint Nenning.

Prognose Steiermark 2017
Generell erwarten die steirischen RE/MAX-Experten für 2017 mehr Nachfrage (+5,4%), mehr Angebot (+3,8%) und höhere Preise (+5,4%).

… Die Preise für Eigentumswohnungen am Stadtrand sollen laut Prognose um +4,1% zulegen…

Steirische Mietwohnungssuchende werden sich „freuen“. Die Preisentwicklung für frei vereinbarte Mietzinse bleibt wesentlich moderater als die Eigentumswohnungspreise: +4,9% in Top-Lagen, +3,6% am Stadtrand und in den Landgemeinden nur +0,2%. Dass damit allerdings auch die Renditen für neu gekaufte Wohnungen geringer sein werden als in der Vergangenheit, ist die zweite Seite der Medaille.

„Allgemein hat sich der Immobilienmarkt in Graz sehr gut entwickelt, derzeit wird noch immer gerne in das sogenannte Betongold investiert“, erklärt Mag. Margot Clement, MBA, Geschäftsführerin RE/MAX For All. „Ausschlaggebend für die gute Marktentwicklung ist der Wunsch vieler Menschen, lieber zu kaufen, als auf Dauer zu mieten. Die derzeit günstigen Zinssätze für Kredite (Fixzinssätze vereinbaren!) geben sichere Rahmenbedingungen für Eigennutzer. Für Investoren ist die Unsicherheit auf den Finanzmärkten der Hauptgrund.“

„Rund 6.000 Menschen übersiedeln pro Jahr nach Graz“, sagt Ing. Alois Marchel, Geschäftsführer von RE/MAX Classic, mit Immobilien-Büros in Graz und Gleisdorf, „vor allem wegen der guten wirtschaftlichen Situation im Ballungszentrum und den vielen universitären Einrichtungen.“ Der Bedarf an zusätzlichen Wohnungen wird vorwiegend durch Neubauten abgedeckt.

Eigentumswohnungen werden laut Clement derzeit in Graz stark nachgefragt, sowohl im Neubau- als auch im Gebrauchtmarkt. „Trotzdem halten sich Angebot und Nachfrage beinahe die Waage“, so Marchel. „Gefragt sind nicht nur Neubauten, sondern auch gebrauchte Wohnungen, die sich aufgrund der Lage, der Größe (40 bis 65 m²) und Beschaffenheit gut zum Vermieten eignen. Investoren aus anderen Bundesländern entdecken jetzt Graz, weil hier die Renditen um eine Spur höher sind als in anderen Großstädten“, erklärt Marchel. Derzeit stehen laut Marchel viele Mietwohnungen in Graz leer, weil manche Anbieter für die angebotene Qualität überzogene Preisvorstellungen haben. Clement ergänzt: „In Graz sind über 2.000 Mietwohnungen am Markt, da kann der Vermieter nicht mehr jeden Preis verlangen. De facto ist der Markt für Mieter günstig.“

Besonders begehrte Wohngegenden sind aufgrund der Uni-Nähe und der sonstigen Infrastruktur die Bezirke Geidorf, St. Peter, Waltendorf und Eggenberg. „Viele Menschen wollen derzeit eher am linken als am rechten Mur-Ufer wohnen“, erklärt Clement, „aber die größere Dynamik am Grazer Immobilienmarkt findet am rechten Mur-Ufer statt, im Bezirk Lend. Der soll ein hippes Szene-Viertel mit vielen Neubauprojekten zu leistbaren Preisen werden, wie der Meatpacking District in New York. Ein weiterer Hot-Spot in Graz sind auch die Reininghaus-Gründe mit einer Fläche von insgesamt 52 ha, auf denen in den nächsten Jahren 15.000 Menschen leben und arbeiten sollen.“

RE/MAX-Empfehlungen für 2017

  • Die Zinsen sind weiterhin historisch niedrig. Wer die finanziellen Möglichkeiten hat, für den gilt immer noch die Devise: „Kaufen statt mieten, lieber Darlehensrückzahlung als ewige Mietenzahlung.“
  • Beim Erwerb einer Immobilie ist – im Falle einer Finanzierung – aufgrund der derzeitig niedrigen Zinsen eine Fixzinsvereinbarung über einen längeren Zeitraum sinnvoll.
  • Beim Kauf einer Eigentumswohnung (egal ob Eigennutzer oder Anleger) neben dem Erhaltungszustand des Gebäudes vor allem auf die Höhe der monatlichen Betriebskostenvorschreibung zu achten.
  • In Hinblick auf die langfristige Pensionsentwicklung ist die Schaffung von Wohnungseigentum ein wesentlicher Teil der Pensionssicherung: Wer sich während seiner Berufszeit rechtzeitig Wohn-Eigentum schafft, hat dann in der Pension erheblich mehr frei verfügbares Einkommen.
  • Der Traum von den eigenen vier Wänden lässt sich in jeder Form – egal ob Eigentumswohnung oder Mietwohnung, Reihenhaus oder Einfamilienhaus – am Stadtrand und vor allem in Landgemeinden wesentlich günstiger verwirklichen als in der Stadt. Die Preisschere Stadt / Land wird weiter aufgehen.
  • Eigentumswohnungen und Baugrundstücke ohne Bauverpflichtung sind – unter bestimmten Voraussetzungen – weiterhin eine interessante Anlageform.

  • Die aktuelle Marktsituation mit einem weitgehend konstanten Angebot und einer steigenden Nachfrage bedeutet für Immobilienkäufer, dass die Preise – und hier vor allem in den Ballungsräumen – tendenziell steigen werden.
  • Einfamilienhaus- und Wohnungsbesitzer, die ans Verkaufen denken, sollten die positive Marktsituation nutzen. Die Nachfrage ist auf einem historischen Höchststand, die Finanzierungsmöglichkeiten für Käufer sind aktuell noch günstig. Allerdings heißt das nicht, das deshalb Phantasiepreise bezahlt werden.

http://www.oe-journal.at/index_up.htm?http://www.oe-journal.at/Aktuelles/!2017/0117/W1/40301remax.htm

 

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