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Strompreise im Keller

Nicht nur der Ölpreis , auch der Strompreis rasselt in unerwartete Tiefen…

Am Terminmarkt stürzt der Strompreis weiter ab. Nachdem der Preis für eine Stromlieferung im jeweiligen Folgejahr bereits im September 2015 unter die Marke von 3 Cent getaucht war, durchbricht der Jahresfuture 2017 im Januar nun auch die Marke von 2,5 Cent deutlich. Im Januar 2015 notiert der mittlere Terminmarktpreis für Grundlaststrom zur Lieferung im Jahr 2017 bei 2,43 Cent die kWh, 9,3 Prozent weniger als im Vormonat (Dezember 2015: 2,68 Cent/kWh; Strom zur Lieferung im Jahr 2016). Im Vergleich zum Vorjahr fällt der Preis sogar um 22 Prozent (Januar 2015: 3,12 Cent/kWh).

An den Strombörsen wird derzeit das Lieferjahr 2019 am günstigen gehandelt. Marktteilnehmer können sich für 2,25 Cent je kWh mit Strom eindecken. Nur etwas teurer ist das Lieferjahr 2018 (2,27 Cent/kWh). Auch die Preise für die weiter in der Zukunft liegenden Lieferperioden bewegen sich auf dem Niveau des Lieferjahres 2018. Mit 2,39 Cent/kWh ist Grundlast-Strom zur Lieferung im Jahr 2022 derzeit der teuerste, während Strom für das Lieferjahr 2017 für 2,36 Cent die kWh zu bekommen ist (Abrechnungspreise vom 29.01.2016).
http://www.iwr.de/news.php?id=30606

Die Endkundenpreise werden maßgeblich durch Europas Strombörsen bestimmt, für Österreich sind dabei die Spotbörsen EPEX SPOT und EXAA und die Leipziger EEX relevant.
https://www.eex.com/en/
http://www.epexspot.com/de/
http://www.exaa.at/de

An der Strombörse wird in der Regel Graustrom, d.h. nicht gekennzeichneter Strom verkauft. Die österreichische EXAA bietet jedoch für ihren GreenPower@EXAA -Strom Herkunftsnachweise für zertifizierten Grünstrom an.

Aktuell ist die Steuer- und Abgabenbelastung auf Strom für Haushaltskunden in kaum einem anderen europäischen Land höher als in Österreich. Sie beträgt hierzulande nach Berechnung der europäischen Statistikbehörde Eurostat 6,6 Cent pro Kilowattstunde und liegt damit bei 28 Prozent des Gesamtpreises. Zusammen mit den Kosten für die Ökostromförderung beträgt die Summe der gesetzlichen Belastungen sogar rund 36 Prozent. Im Vergleich dazu liegt der Steuersatz in Großbritannien gerade einmal bei fünf Prozent.

Bei den Netto-Haushaltsstrompreisen (Energie und Netz) liegt Österreich mit 13,6 Cent pro Kilowattstunde im Mittelfeld vergleichbarer Länder mit ähnlichem Kaufkraftniveau.
http://oesterreichsenergie.at/daten-fakten/statistik/Strompreis.html

Aus Sicht der zuständigen Kontrollbehörde Energie-Control Austria ist die „Förderung effizienten Verhaltens im Sinne des volkswirtschaftlichen Optimums“ so etwas wie der Grundgedanke der Regulierung des Strommarktes in Österreich. – Etwas pragmatischer ausgedrückt: Aus Sicht von E-Control soll Strom so günstig als möglich verkauft werden, und zwar an Endkonsumenten und Großkunden.
http://oesterreichsenergie.at/energiepolitik/einfuehrunggrundlagen-netze/ziele-der-regulierung-in-oesterreich.html

Strompreisvergleich auf
https://durchblicker.at/strom

Eine gute Hausverwaltung kontrolliert in regelmäßigen Abständen den Strompreis bei den von ihr verwalteten Anlagen und wechselt gegebenenfalls den Anbieter, da hier ein nicht unerhebliches Einsparungspotential vorliegt!

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