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Vorsicht: Rattenköder im Keller des Hauses D!

Freilebende Ratten können … Krankheitserreger … übertragen. Zu den über 70 auf den Menschen übertragbaren Krankheiten zählen Salmonellen, Leptospiren, das Streptobacillus moniliformis und Hantaviren. Über den Rattenfloh, der durch seinen Biss auch Menschen mit dem Bakterium Yersinia pestis infizieren kann, können freilebende Ratten indirekt Überträger der Pest sein. … Daneben sind Ratten neben anderen kleinen Nagern Reservoirwirte für diverse Borrelienarten (Bakterien), die dann von Vektoren wie beispielsweise Zecken auf Tier und Mensch übertragen werden können.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ratten
Ratten zu bekämpfen ist kein einfaches Unterfangen, da die Tiere clever und ausgesprochen lernfähig sind. Sie verfügen über eine soziale Intelligenz, lernen also aus den Fehlern ihrer Artgenossen.

Um Umwelt und Natur zu schützen, lassen sich zum Vertreiben von Ratten auch Hausmittel einsetzen. Bei vereinzelten Tieren bieten sich Lebendfallen an. Grundsätzlich gilt aber: Ein größeres Rattenproblem ist durch Hausmittel nur schwer in den Griff zu bekommen. In solchen Fällen muss meist der Kammerjäger ran.

Alte Hausmittel gegen Ratten sind Nelkenöl und Essigessenz. Die Tiere mögen den Geruch dieser Substanzen nicht, ähnlich verhält es sich mit Terpentin. … Auch mit scharfem Chili lassen sich Ratten vergraulen. Allerdings besteht … die Gefahr eines Gewöhnungseffekts.
An den Geruch benutzter Katzenstreu scheinen sich Ratten hingegen nicht so leicht zu gewöhnen. … Hervorragend zum Vertreiben geeignet ist auch Eisenvitriol: Die Substanz ist beispielsweise in vielen Kalkfarben enthalten.

Die Wirksamkeit von Maßnahmen wie Ultraschall oder Dauerbeschallung mit Musik ist umstritten.

Eine verbreitete Empfehlung zur Vertreibung von Ratten ist, mit Gips vermengten Brei auszulegen. Von diesem Hausmittel sollten Sie jedoch absehen. Der Gips löst bei den Tieren starke Verdauungsschmerzen aus, wodurch sie unnötig gequält und bei Überdosierung sogar getötet werden.

Neben den Bekämpfungsmitteln gegen akuten Rattenbefall, gilt es auch Strategien anzuwenden, die einem Zulauf der Tiere vorbeugen. So sollten Sie zum Beispiel durch Baumängel entstandene Löcher und Ritzen abdichten, um mögliche Einstiegsmöglichkeiten zu versperren. Licht- und Luftschächte können Sie mit feinmaschigen Gittern verschließen. Rückstauklappen in der Toilette verhindern ein Eindringen von Ratten über die Kanalisation.
So ist zum Beispiel eine Vorratskammer oft der perfekte Rückzugsort für Ratten, an dem sie ausreichend Nahrung finden. Auch im Keller machen sie sich oft breit, da sie dort ungestört sind. Lagern Sie Lebensmittel daher fest verschlossen an für die Tiere unzugänglichen Stellen.
Werfen Sie außerdem keine alten Lebensmittel in die Toilette, vor allem dann nicht, wenn keine Rückstauklappe vorhanden ist. Auch die Mülltonne kann Ratten anziehen. Halten Sie diese daher stets geschlossen. Ein Kompost mit zu vielen organischen Abfällen oder sogar Fleischresten bietet den Tieren eine großartige Speisekammer – solche Abfälle haben auf dem Kompost nichts zu suchen. Achten Sie generell auf eine gute Durchmischung Ihres Komposts aus Rasenschnitt, Kräutern, Gemüseabfällen, Strauchresten und Laub.
http://www.t-online.de/ratgeber/freizeit/umwelt-natur/id_69837734/ratten-vertreiben-mit-hausmitteln-giftfreie-methoden.html
Antikoagulantien aus der Gruppe der Vitamin-K-Antagonisten werden zur Rattenbekämpfung eingesetzt. Sie hemmen die Blutgerinnung.
EU-Behörden bewerten Antikoagulantien als Rodentizide inzwischen sehr kritisch, da entweder Resistenzen oder umweltgefährliche Eigenschaften wie Persistenz oder Bioakkumulation nachgewiesen wurden. Damit sind diese Stoffe potenzielle Umweltchemikalien.
Darüber hinaus können Antikoagulantien aufgrund von Blutungen schweres und einige Tage dauerndes Tierleid verursachen.
Außerdem wurde festgestellt, dass nicht nur die Zielorganismen (die Nager) durch die Wirkstoffe getötet werden, sondern auch Raubtiere wie Eulen, Mäusebussarde, Steinadler, Füchse und Iltisse betroffen sind. Aber auch samen- und körnerfressende Vögel können betroffen sein, die den häufig aus Getreide bestehenden Köder direkt fressen.
Herkömmliche Rodentizide dürfen seit dem 1. Januar 2013 nicht mehr im Einzelhandel verkauft werden. Der Vertrieb erfolgt seitdem nur noch über den Fachhandel, die Anwendung ist nur noch sachkundigen Personen erlaubt (Sachkundenachweis erforderlich).
https://de.wikipedia.org/wiki/Rodentizid
Möchten Sie Rattenköder anwenden, so müssen Sie sie richtig platzieren. … Um an den Köder zu gelangen, muss die Ratte in die Köderbox gehen. Die Köderbox verhindert die Kontamination des Umfeldes mit dem Gift, auch können andere Haustiere wie Kaninchen, Katzen oder Hunde nicht an den Köder gelangen.
Sie sollten dennoch die Köderboxen möglichst sicher vor Haustieren und vor allem vor Kindern aufstellen. Schnell kann es passieren, dass Kinder aus Neugier die Box öffnen und von dem Köder probieren, was zu Vergiftungserscheinungen führt. Bemerken Sie bei Ihrem Kind die ersten Anzeichen einer Vergiftung, sollten Sie sofort den Arzt aufsuchen.
Die Bereiche, an denen Sie Rattenköder platzieren, müssen Sie kennzeichnen.
Grade wenn Sie in Großstädten oder in Mehrfamilienhäusern Rattengift auslegen, sollten Sie zum Schutz von Kindern und Tieren ein Schild aufhängen!
http://www.rattengift.net

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