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Aufzüge und Corona/Covid

Grundsätzlich ist es für die Gesundheit und vor allem der Kondition zuträglicher, Stiegen zu steigen statt mit dem Lift zu fahren. In Corona-Zeiten kommt ein weiterer gesundheitlicher Nachteil des Aufzugs hinzu: Die Kabinen sind laut einer niederländischen Studie Orte des erhöhten Infektionsrisikos. Und dazu muss man nicht einmal mit einer infizierten und ansteckenden Person den Anzug teilen, wie Forscher der Uni Amsterdam nach Tests herausfanden.

Bei der Überprüfung mittels Laserlicht ermittelten die Forscher, dass es bei dieser Versuchsanordnung rund eine Viertelstunde dauert, ehe die Zahl der Aerosole um den Faktor 100 abgesunken ist. Aufzugbenützer könnten mithin in einer durchschnittlich großen Kabine über die Luft zehn bis tausende Corona-Virus pro Minute aufnehmen, nachdem dort Minuten zuvor eine infizierte Person dort gesprochen oder gehustet hat. Potenziell infektiöse Tröpfchen finden sich laut der Studie, die im Fachblatt „Indoor Air“ erschien, bis zu 30 Minuten lang in der Kabinenluft.

Auch wenn man nicht weiß, was die geringste noch infektiöse Dosis für eine Sars-CoV-2-Infektion über die Luft ist, raten die Forscher in jedem Fall, beim Benützen eines Aufzugs einen Mund-Nasen-Schutz zu verwenden und im Lift nicht zu sprechen. Aufzugbetreiber wiederum sollten die automatische Türschließfunktion so programmieren, dass die Türen des Lifts während der Nicht-Betriebs offen bleiben. Dadurch verringere sich die Aerosol-Haltbarkeit nämlich auf zwei bis vier Minuten.

https://www.derstandard.at/story/2000120269625/aufzuege-sind-orte-des-erhoehten-infektionsrisikos

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