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„Neuer“ Hausbetreuer für die Häuser A und B

Nachdem die Hausverwaltung Ogris in der Kärntner (!) Kleinen Zeitung am 22. Juni 2019 und in der steirischen Kleinen Zeitung am 13.Juli 2019 ein Stelleninserat für einen „motivierten und fleißigen Hausarbeiter mit technischen Vorkenntnissen“ geschaltet hatte, wurde schon am 25. Juli 2019 der Hausbetreuerdienstvertrag ausgedruckt, worin als Wohnadresse des zukünftigen Hausbetreuers bereits „Ulmgasse 14 a“ eingetragen ist! Ein Hausbetreuer hat aber – im Gegensatz zu den früheren Hausbesorgern – keinen Anspruch auf eine Dienstwohnung! 🤨

Am 5.September 2019 hat Herr Anto B. dann die Nachfolge des pensionierten Hausbesorgers angetreten.

Sein Hausbetreuerdienstvertrag entspricht dem der pensionierten Hausbetreuerin Frau Elfriede T. bzw. dem des zweiten Hausbetreuers, Herrn Marko P.. Es ist ein Mustervertrag aus der Ära der Hausbesorger, die schon seit dem Jahr 2000 (!) nicht mehr neu angestellt werden können! Daher werden in diesem Dienstvertrag die Tätigkeiten des Hausbetreuers auch als „Hausbesorgungsarbeiten“ bezeichnet, der Materialkostenersatz eines Hausbesorgers (für die Beschaffung der Reinigungsutensilien) gewährt usw. 😂

Außerdem wird auf § 12 und § 14 eines „Aufzugsgesetzes“ Bezug genommen, deren Inhalte aufgrund der nicht genauen Bezeichnung des Gesetzes nicht eruiert werden können. 🙄

Kennt der Hausverwalter nicht die Wohnungsnummer seiner Gattin und lässt die Waschmünzenausgabe in der Wohnung C/65 stattfinden?🤔

In arbeitsrechtlicher Hinsicht problematisch könnte das im Lohn „inkludierte“ Überstundenpauschale sein🤔

Grandios sind 2 Punkte in diesem Vertrag:

Die Hausbetreuer dürfen einer „anderweitigen Beschäftigung“ nachgehen und wenn’s zur „Arbeitsüberlastung“ kommt, wird die Eigentümergemeinschaft als Arbeitgeber „Professionisten“ beistellen, um die „ordentliche Verrichtung der Hausbesorgungsarbeiten zu ermöglichen“!😡

Aus arbeitszeitrechtlichen Gründen kann der Winterdienst mit einem Hausbetreuer schwer bewerkstelligt werden. Laut den Hausbetreuungsdienstverträgen obliegt den beiden Hausbetreuern auch nur der Winterdienst der Gehsteige, wer ist aber für den Winterdienst des Parkplatzes zuständig?! 😯

Der bestellte Verwalter kann als Vertreter der Eigentümergemeinschaft im Rahmen der ordentlichen Verwaltung den Abschluss oder auch die Beendigung eines Hausbetreuungsvertrages vornehmen, solange dieser nicht unübliche Bedingungen (zum Nachteil der Eigentümer) enthält. Dies trifft ebenso für die Besorgung und Veranlassung des Winterdienstes zu.

OGH-Urteil 5Ob112/07t

https://kurier.at/wirtschaft/immobiz/wer-entscheidet-ueber-die-bestellung-des-neuen-hausmeisters/400124567

Gäbe es nicht eine kostengünstigere Alternative? Dann hätte die Hausverwaltung Ogris zum Nachteil der EigentümerInnen gehandelt – und diesmal ohne Mehrheitsbeschluss…🤨

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